Tuesday
Apr152014

Reisebericht Youth Summit 2014 Portugal von Sabine Maes (Begleiterin der Gruppe)

Hier seht ihr den Film über den Youth Event 2014 in Portugal, an dem 80 Jugendliche aus ganz Europa teilgenommen haben. Das WBK Mönchengladbach war dabei: http://vimeo.com/kambiostudio/palco2014

Reisebericht:

02.04. (Start: 10:00 Uhr WBK) bis 10.04.14 (Ende: 24:00 Uhr Europcar Düsseldorf HBf)
Start:
Nach einer problemlosen Anreise mit Hephata nach Eindhoven, haben wir beim Check-in festgestellt, dass ein Teilnehmer statt seines Passes den seines Vaters dabei hatte.
Nach dem Telefonat mit der Mutter, die sich sofort aufmachte den Pass zu bringen, habe ich seinen Koffer als meinen Zweitkoffer eingecheckt und mit den anderen die Security passiert sowie das boarding gemacht. Durch eine kleine Verzögerung bei der Gepäckverstauung hatten wir 4 min Verspätung, sodass der fehlende Teilnehmer nach Schließen des Gates doch noch durchgelassen wurde. Als hinter ihm die Türen geschlossen wurden, stellte ich fest, dass ich noch nie so wenig aufgeregt am Flughafen war – ich hatte ja genug Katastrophen zu regeln und daher keine Zeit mir auszumalen, was schief gehen könnte ;-)
 Lisa saß nicht neben uns, weil wir ihren Boardingpass nicht en gros ausgedruckt hatten, was ein Vorteil war, denn neben ihr saß eine freundliche Psychologin, die ihr besser als ich über die Flugangst half.
In Porto angekommen, wurden wir freundlich empfangen und fuhren nach Zwischenstopp in Matosinhos mit der später abzuholenden letzten Gruppe in die Berge. Die Reise nach Idanha Nova dauerte bis nach Mitternacht und dann waren auch alle hinreichend erschöpft.
In den nächsten 3 Tagen haben wir hart trainiert um eine professionelle zweistündige Bühnenshow auf die Beine zu stellen. An zwei Abenden haben wir Shows gestaltet um die anwesenden Gruppen vorzustellen. Obwohl die Gruppen Tn von 12 bis 27 Jahren hatten, gab es keine Probleme, die auf den leaders-meetings hätten diskutiert werden müssen. Hier muss ich die super Leistung der Bonner Tn als Streitschlichter erwähnen.
In dieser Zeit wurde auch ein erstes Video vom Aufenthalt gedreht.
https://www.facebook.com/PALCOYouthEvent?ref=stream
Gut darauf zu sehen ist, dass alle Wege dort wunderschön, aber auch grausam steil sind. Physisch an der Grenze haben wir ein Traumambiente (unübersehbare Massen an brütenden Schwalben!) mit Orangen- und Zitronenbäumen, blühender Landschaft, Bergpanorama, bequemer Unterkunft und leckerem Essen genossen (wir fanden es super, andere waren von fast jedem Tag was mit Fisch nicht so begeistert – aber nicht nur hier: unendliches Lob an unsere Tn: Keinerlei Gemaule, im Gegenteil – und immer den Teller leer gegessen!). Das Wetter hat immer dann mitgespielt, wenn wir draußen waren und so hatten wir bei Sonne einen tollen Kulturausflug (vgl. Video).
Unser Auftritt war ein voller Erfolg, obwohl auch nicht viel mehr Leute da waren, als letztes Jahr in Mönchengladbach.
Morgens in der Früh ging´s dann zurück nach Porto (4 Stunden Fahrt), wo wir die Schule von Poli und Louis besucht haben. Nach dem Essen gab´s eine Besuch von Porto, wobei ich das Angebot eines Atelierbesuchs (Fund J. Rodrigues – großartig!!! Z.B.: http://jpn.c2com.up.pt/2007/11/21/artes_fundacao_jose_rodrigues_vai_nascer_no_coracao_do_porto.html ) angenommen habe.
Dann konnten wir in der Jugendherberge einchecken. Ich hatte mit Agnes  aus Ungarn ein Zimmer mit Meerblick – Traum. Nach dem Abendessen hatten wir frei. Ebenso hatten wir am Morgen 2 Stunden Zeit die Stadt zu besichtigen.
Dann kam der härteste Teil: Zwischen 12:30 Uhr und 20:00 Uhr haben wir an 5 verschiedenen Orten performed  (Rathaus, Kirche, Strand, Brücke – die extra für uns von der Polizei gesperrt wurde- und Stadtpark) um ein „Happy goes Matosinhos“ aufzunehmen, den Bürgermeister zu besuchen und einen großen Teil des Programms im Stadtpark aufzuführen.
Das war die einzige Enttäuschung der Reise, denn alle fanden, dass sie eine halbe Stunde Pause am Strand verdient gehabt hätte, nachdem wir die ganze Zeit alles gegeben haben, was körperlich drin war.
Völlig kaputt hatten wir dann um 21:30 ein leckeres Büffet und die Verteilung der Abschlusszertifikate – für die Abschiedsparty blieb danach nicht mehr genug Energie und in der Jugendherberge musste dann auch Ruhe sein.
In der Nacht um 03.00 Uhr ist die erste Gruppe zum Flughafen gefahren. Danach sind bis 10:30 Uhr alle abgereist.

Ich habe dann unseren letzten Tag organisiert:
Dabei haben mir Diana (die die Woche den ganzen Organisationskram gemacht hat, sich um alles gekümmert hat und jederzeit für alle Fragen da war!!!!!!!) und Louis (der ganz begeistert von unserer Energie und unserem Einsatz war, uns gelobt hat.) geholfen.
Dann hatten wir den Rest des Tages frei und konnten uns wieder etwas erholen, gegen aufkommende Erkältungen ankämpfen und die fantastisch schöne Stadt genießen – Porto ist die schönste Stadt, die ich je gesehen hab (und ich war schon viel unterwegs!) … unbedingt eine Reise wert … so man wie ich auf Jugendstil steht ein Muss!!! Danke hier für die Buchung,  – auch wenn Ryanair sonst wirklich anstrengend ist – die Flugzeiten haben uns die Woche gerettet!
Am Morgen hatte ich Zeit zum Sonnen auf meinem Balkon, während die Tn wie immer Stunden Zeit für Hair-do, Schminken und Auffummeln brauchten (auch die Jungs ) – dann hab ich ein paar Brote für unterwegs vorbereitet – ab zum Flughafen – diesmal alles easy – Landung in Brüssel, auschecken,
Etwas angestrengte Rückfahrt mit dem Mietwagen, weil ich mir sauber die google-maps Fahrtbeschreibung ausgedruckt hatte und eine Belgienkarte dabei hatte, aber die Kids nicht Kartelesen können – ich aber auf der A-Bahn vom Flughafen weg mit unbekanntem Auto nicht nach Navi fahren wollte (konnte) – ging dann aber doch – hab alle nach hause gefahren, bei mir meinen Koffer abgeladen und den Wagen, wie mit der Europcar-Dame in Brüssel besprochen, am Hbf Düsseldorf abgegeben. Da ich bis dahin völlig ausgepowert und froh, dass nix an den Wagen drangekommen ist,  hab ich auf den Umweg zur Tankstelle verzichtet und den Wagen so abgegeben.
Danach war es halb eins und da fahren keine Busse mehr, deshalb mit dem Taxi nach Hause.

Resümee: Erschöpfung und Begeisterung (die Tn waren begeistert, sind mir alle dankend um den Hals gefallen und möchten nächstes Jahr in Deutschland auf jeden Fall dabei sein!!!)
Ich hab am nächsten Morgen allen  ´ne Lob-SMS geschrieben – haben die Tn echt verdient!!!
Und wir (Idee der Tn!!!) wollen die Videos und Fotos nach den Osterferien in der Schule vorführen – den Lehrern und den anderen Tn

Thursday
Feb102011

Das Weiterbildungskolleg in Europa unterwegs

Das Weiterbildungskolleg Mönchengladbach (WBK-MG) hat vielfältige Kontakte im Rahmen von Europaprojekten und in einem Netzwerk der Schulen der 2. Chance (E2C) in Europa. Darüberhinaus besteht eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Weißrussland.

Die zur Zeit aktuellen Projekte mit weiteren Informationen finden Sie unter der Rubrik Aktuelle Eu - Projekte

Die bereits beendeten Projekte mit weiteren Informationen finden Sie unter der Rubrik Beendete Eu - Projekte.